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Gesamtelternbeirat
der Kindertagesstätten und Schülerhorte in Ulm/Donau

Zeitungsartikel Südwestpresse vom 02.05.2007

Zeitnahe Lösung finden

ZU "ÜBERGANGSLÖSUNG IN CONTAINERN AUF PAUSENHÖFEN UMSTRITTEN" (20. APRIL)

Warum schafft es unsere Stadtverwaltung nicht, in einer angemessenen Zeit eine vernünftige und zufrieden stellende Lösung für unsere Kinder zu erreichen? Sind wir doch mal ehrlich zueinander, einen Schulneubau innerhalb von zwölf Monaten zu errichten, ist nun wirklich eine Traumvorstellung, Frau Mayer-Dölle. Wie soll das gehen? Wenn wir hier realistisch sein wollen, dann reden wir hier, wenn überhaupt, von 2009 (Schuljahr 2009/2010).

Wollen Sie die Kinder so lange auseinander gerissen auf zwei Schulen verteilt lassen? Versuchen Sie einmal, sich in die Kinder hineinzuversetzen: Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie getrennt werden und für den Rest Ihrer Grundschulzeit keine gemeinsame Schule haben? Die Kinder haben momentan keinerlei Zugehörigkeitsgefühl, da sie an den Gastschulen auch nur geduldet werden. Über die Situation, wie sie momentan in den provisorischen Klassenzimmern herrscht, brauche ich nichts hinzuzufügen.

Ich finde es eine Frechheit, von Kosten zu sprechen, wenn man für die Sanierung von Schultoiletten plötzlich Geld ausgeben kann (hier hat man jahrelang nichts getan und das Problem ausgesessen, bis Eltern aktiv geworden sind). Sollen unsere Kinder in Toiletten den Unterricht verfolgen? Ich will mich hier nicht in die Budgetverwendung der Stadt einmischen, aber ich meine, manch andere Investition könnte man sicherlich zum Wohle unserer Kinder verschieben.

Frau Mayer-Dölle, bitte versuchen Sie und Ihre Kollegen der Stadtverwaltung eine zeitnahe und akzeptable Lösung für unsere Kinder zu finden. Seit dem Verlust der Schule sind bereits vier Monate vergangen, und es ist immer noch keine akzeptable Lösung in Sicht. Wie lange müssen die Kinder noch warten? Chistoph Scheinert, Ulm