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Gesamtelternbeirat
der Kindertagesstätten und Schülerhorte in Ulm/Donau

Zeitungsartikel Südwestpresse vom 24.01.2009

Platz für ganz Kleine

Kinderkrippe in Jungingen eingeweiht

Der Kindergarten in Jungingen hat Zuwachs bekommen: Im neuen Anbau ist eine Krippe entstanden. Das Gebäude wurde gestern eingeweiht.

YASEMIN GÜRTANYEL

Jungingen

Leuchtend sonnengelb im grauen Winterschmuddelwetter - der Anbau des Junginger Kindergartens in der Fröbelstraße ist kaum zu übersehen. Gestern wurde das Gebäude, das etwa ein Jahr lang um- und ausgebaut worden ist, offiziell eingeweiht. Träger ist der Diakonieverband Ulm, Bauherr die Stadt.

Rund 60 Kinder finden in der Einrichtung insgesamt einen Platz: 50 in den beiden Kindergartengruppen und zehn in der neu hinzugekommenen Kinderkrippe für die Ein- bis Dreijährigen, die in dem Anbau angesiedelt ist. Mit der Einweihung gab es auch gleich einen neuen Namen: evangelischer Friedrich-Fröbel-Kindergarten, wie die Straße, in der er steht; beide sind benannt nach Friedrich Fröbel, der im 19. Jahrhundert den Kindergarten erfand.

Die Kinderkrippe ist von 7 bis 17 Uhr geöffnet, die Kinder können dort spielen, schlafen und werden mit Essen versorgt, das angeliefert wird. Momentan werden schon sechs Kinder betreut, bis April soll die Einrichtung mit zehn Kindern voll sein. "In Jungingen wohnen viele berufstätige Mütter, die zum Beispiel an der Uni arbeiten", sagt Regina Wegerer, die Leiterin des Hauses. "Sie sind froh über das neue Angebot."

Mit dem Zuwachs an Kindern wurde auch das Personal aufgestockt: Statt vier kümmern sich jetzt sieben Erzieherinnen um die Kinder. Dazu kommt noch eine Betreuerin für Kinder, die erhöhte Aufmerksamkeit brauchen, berichtet Regina Wegerer.

Sobald das Wetter besser wird, haben die Kinder draußen viel Platz zum Toben: Die evangelische Gemeinde hat einen Teil ihres Grundstücks zur Verfügung gestellt, auch die Stadt hat etwas beigesteuert. "So konnten wir ausgleichen, was wir durch den Anbau verloren haben", sagt Wegerer.

Vor lauter Kinderkrippe wurde der Kindergarten übrigens nicht vergessen, auch dort wurde renoviert. Und die Eltern haben eine Empore gebaut, auf der die Kinder zusätzlich Platz zum Spielen haben.